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10 Spartipps für deinen Freizeitpark Besuch

So könnt ihr bei eurem nächsten Besuch sparen!

10 spartipps für deinen freizeitpark besuch

Du fährst ja mehrmals im Jahr in einen Freizeitpark, aber wie soll man sich das leisten können?

Diesen Satz höre ich bis heute noch oft, besonders als Schüler oder Student/-in ist das eigentlich eine sehr berechtigte Frage, denn so ein Besuch in einem Freizeitpark ist sicherlich keine günstige Angelegenheit. Aber keine Sorge, wir zeigen euch heute, wie ihr an welchen Ecken sparen könnt und ein paar Tipps und Tricks für euren nächsten Parkbesuch, der hoffentlich nicht mehr all zu lange auf sich warten lässt.

Plant euren besuch vor

Meistens ist es hilfreich euren Besuch vorher zu planen, denn oftmals bietet der Park günstigere Tickets an, wenn ihr sie vorher auf der Website des Parks bucht. Auch wenn ihr die Tickets weiter im voraus bucht, also z.B einen Monat vorher, könnt ihr preislich von einem Frühbucherrabatt profitieren und ihr müsst nicht an der Kasse anstehen, also eine win-win-Situation. Dazu lohnt es sich ab und zu mal auf der Website des Parks nachzuschauen. Ihr kriegt beispielsweise im Heide-Park ein Tagesticket online schon für 36€ statt 52€. (Stand: 31.03.21) Das Phantasialand in Brühl bietet zudem meistens im Dezember und Januar für den Wintertraum vergünstigte Ticket an.

Aber Achtung! Schnell sein lohnt sich, denn die sind auch schnell ausverkauft.

HALTET AUSSCHAU IM SUPERMARKT

Hört sich erst mal komisch an? Ja das stimmt, ist aber gar nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Manchmal finden sich auf Milchkartons oder Cornflakes Packungen Coupons z.B. für die Merlin-Group (SeaLife, Heide-Park, Madame Tussauds etc.) oder für den Movie Park. Da bekommt ihr dann häufig 2 Tickets zum Preis von einem oder 50% Rabatt auf das 2. Ticket. Ziemlich praktisch ist auch, dass ihr den Coupon direkt an der Kasse einlösen könnt. Ihr seid also flexibel! Manchmal bietet zudem der ADAC für Clubmitglieder vergünstigte Tickets und auch Kik Textildiscount hat ab und zu Flyer mit Coupons ausliegen.

Die Augen offen halten lohnt sich also!

PACKT VERPFLEGUNG VON ZUHAUSE EIN

Neben dem Eintritt wird auch viel Geld in der Gastronomie der Parks ausgegeben. Und dass das Essen in Parks nicht immer so günstig ist, ist ja allgemein bekannt. Also ist die Antwort ziemlich simpel: Packt euch vorher schon Essen, Trinken und Snacks ein. Schmeckt 1. meistens besser und 2. habt ihr Geld gespart.

Ganz einfach oder?

Jahreskarten

Jahreskarten sind auf den ersten Blick teuer aber meistens lohnen sie sich schon nach dem 2. oder 3. Besuch und wenn man zum Saisonbeginn schon weiß, dass man den Park oft besuchen wird, ist eine Jahreskarte eine Überlegung wert. Viele Jahreskarten beinhalten auch mehrere Parks einer Gruppe und Rabatte im Park selbst. Zum Beispiel bietet die Slagharen Jahreskarte auch Eintritt ins Bobbejaanland, Belantis und den Movie Park. Welche Jahreskarten es gibt und welche Vorteile diese haben, findet ihr in extra Beiträgen unter der Rubrik Jahreskarten hier auf dem Blog.

Fahrgemeischaften

Egal ob mit Auto oder Fernverkehr, meistens lohnt es sich mit mehreren Leute zu fahren und sich so Spritkosten und Parkplatzgebühr aufzuteilen. Und mit mehreren Leuten macht es ja bekanntlich sowieso mehr Spaß! Wenn die Anreise mit Bus oder Bahn geplant ist, kann man auch da mit Gruppentickets und frühzeitiger Buchung sparen! Auch hier empfiehlt es sich, immer mal wieder auf der Website der Deutschen Bahn nachzuschauen, welche Angebote es momentan gibt. Bei der Anreise mit Bus oder Bahn hat man zusätzlich die Parkplatzgebühr gespart. Das Phantasialand bietet zudem für 3€ einen Shuttle-Service von den Haltestellen ‚"Brühl (Rheinland)" und "Brühl Mitte" an, mit dem ihr schnell zum Park gelangt. Hierbei ist allerdings der aktuelle Fahrplan des Shuttle-Bus zu beachten.

Übernachtungen

Wenn der Parkbesuch länger als einen Tag dauern soll, bieten die meisten Parks mittlerweile eigene Hotels an. Diese beinhalten zwar oft den Parkeintritt schon im Buchungspreis, sind aber dennoch oft sehr kostspielig. Hier ist es zu empfehlen auf Hotels, andere Unterkünfte oder Herbergen in der Nähe des Parks zurück zu greifen. Diese sind zwar manchmal aufgrund der Lage auch etwas teurer aber immer noch günstiger als die Parkhotels. Um die angebotenen Unterkünfte zu vergleichen bieten sich die gängigen Seiten wie booking.com, trivago etc. an. Dort haben wir 2019 auch eine nette, kleine und preisgünstige Unterkunft mit eigener Verpflegung in Rust gefunden, welche mit dem Auto nur knapp 15 Minuten und zu Fuß ca. 30 Minuten vom Europapark entfernt war.

Rabatte und Ermäßigungen

Manchmal bieten Parks Ermäßigungen für Kleinkinder, Schüler, Studenten, Renter, Menschen mit Behinderung und Begleitpersonen an. Schaut dazu vor eurem Besuch auf der jeweiligen Website nach, ob ihr nicht von manchen Rabatten auch profitieren könnt. Aber Achtung, manchmal gehen die Preise nicht nach Alter, sondern nach Körpergröße! Und beachtet die Voraussetzungen der Ermäßigungen. Meistens müsst ihr dann einen Nachweis, also einen Schülerausweis o.ä, vorzeigen. Habt den also bei eurem Besuch zur Hand.

Souvenirshops

Der Endgegner der Freizeitparkbesucher. Ich glaube jedem fällt es schwer in einem Souvenirshops KEIN Geld auszugeben. Hier bietet es sich an sich vorher zu überlegen ob und wieviel Geld man ausgeben möchte. Bei Onride-Fotos kann man sich den Preis mit Freunden teilen, da die meisten Fotos mittlerweile einen Dowloadcode oder QR-Code haben, womit jeder das Bild herunterladen kann und es für sich hat. Viele Parks haben mittlerweile auch Parkapps mit denen es Rabatte auf Souvenirs gibt. Mit der Heide-Park App gibt es z.B 5% auf die Souvenirs. Apropos App. Damit könnt ihr oft auch in der Gastronomie sparen, wenn es dann doch mal eine Bratwurst oder Churros aus dem Park sein sollen.

Fastpass oder gute planung

Der Fastpass ist oftmals sehr verlockend, wenn man an einem Tag im Park ist, an dem die Wartezeiten ins unermessliche steigen. Mit einem Fastpass könnt ihr an der Warteschlange vorbei und die Attraktion direkt oder nur mit einer minimalen Wartezeit besuchen. Zu schön um wahr zu sein und oft auch teuer. Im Phantasialand bezahlt ihr 15€ für 4 mal schnellen Einlass. Das könnt ihr euch sparen, wenn ihr euren Besuch vorher ein wenig plant. Dabei kommt es vor allem darauf an, wann ihr den Park besuchen wollt. Am vollsten ist es in den Ferien, an Feiertagen und am Wochenende. Sollte es also möglich sein, versucht in der Woche zu fahren. Dann habt ihr meistens sehr wenig Wartezeit und könnt alle Attraktionen in Ruhe besuchen. Sollte das nicht gehen, weil ihr nicht frei habt, arbeiten müsst oder in der Schule/Uni seid, dann ist das schon etwas schwieriger. Wenn ihr dann doch an einem vollen Tag im Park seid und keine Lust auf eine lange Wartezeit habt, gibt es manchmal die Möglichkeit, sich den Fastpass zu teilen. Im Phantasialand kann man einem Fastpass für 15€ mit bis zu 4 Personen benutzen, allerdings dann nur ein mal, oder zu zweit, dann kann man zwei mal an der Warteschlange vorbei. Ein paar Parks bieten auch eine digitale Queueline, in der man sich per App "anstellen" kann und dann eine Benachrichtigung kriegt, wenn man dran ist. So eine App ist also ziemlich praktisch wie wir sehen, denn dort hat man auch die aktuellen Wartezeiten immer im Blick. Im niederländischen Efteling kann man an der Attraktion Phyton ein Zeitticket ziehen, mit dem man dann zu der angegebenen Zeit etwas schneller auf die Achterbahn kommt. Auch das Disneyland bietet so etwas an.

Fazit

Wir sehen also, es gibt eine Menge Möglichkeiten bei einem Parkbesuch zu sparen, wenn man sich nur mal ein wenig umschaut, vor dem Besuch plant und im Park selbst auf Dienste wie die Parkapp oder Angebote zurück greift.

Danke an Anna Wöge für diesen tollen Gastbeitrag!

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